Niedersachen klar Logo

Antrittsbesuch der Justizministerin Havliza im Sozialgericht Hannover am 13. Juni 2018

Am Mittwoch, 13.06.2018, begrüßte die Präsidentin des Sozialgerichts Hannover, Gabriele Beyer, die niedersächsische Justizministerin Barbara Havliza im Sozialgericht Hannover.

Ein Schwerpunkt des Antrittsbesuchs war dem großen Thema Sicherheit in den Gerichten gewidmet. Gemeinsam mit der Präsidentin des Sozialgerichts Gabriele Beyer, dem Vizepräsidenten des Sozialgerichts Michael Gertich, dem Geschäftsleiter André Houdeville, dem Leiter der Wachtmeisterei Ralf Schnehage und dessen Stellvertreter Thomas Hentschel informierte sich die Ministerin über die mit der Bildung des Fachgerichtszentrums Hannover deutlich veränderten Aufgabenbereiche des Wachtmeisterdienstes. So liegt die Hauptaufgabe der 20 Personen umfassenden Wachtmeisterei, für die im Fachgerichtszentrum das Sozialgericht die alleinige Zuständigkeit innehat, im Bereich der Sicherheit, dort insbesondere bei den Eingangskontrollen. „Jeder, der ein Gerichtsgebäude betritt, hat einen Anspruch darauf, sich sicher zu fühlen. Dabei ist es egal, ob jemand bei Gericht arbeitet oder ob Kläger, Zeuge oder Zuschauer ist“, so Ministerin Havliza. „Das ist hier im Fachgerichtszentrum Hannover vorbildlich gelöst.“
Justizministerin Havliza mit der Leitung der Wachtmeisterei  

Der Ministerin wurden auch die vielfältigen weiteren Arbeitsbereiche berichtet, darunter das Scanverfahren und das digitale Fax. Hervorgehoben wurden die erfolgreiche Teambildung und das positive Arbeitsklima der aus den Einzelgerichten zusammengewachsenen Wachtmeister. „Dann übersteht man auch Stresszeiten und steht zusammen“, so Havliza.

Im Rahmen einer Hausbesichtigung verschaffte sich die Ministerin einen persönlichen Eindruck von der Eingangsschleuse, der technischen Ausstattung und den räumlichen Arbeitsbereichen der Wachtmeisterei und besichtigte Dienstzimmer im Sozialgericht.
In den sich anschließenden Gesprächsrunden mit der örtlichen Personal- und Richtervertretung einerseits sowie der Gerichtsleitung und Vertretern der Gerichtsverwaltung andererseits wurden aktuelle Herausforderungen des Gerichts besprochen. Dazu zählen etwa die Personalentwicklung, aber auch die Einführung der elektronischen Akte. „Die Digitalisierung und insbesondere die elektronische Akte sind zentrale Herausforderungen für die Justiz in den kommenden Jahren. Mit dem in Niedersachsen aufgelegten Programm eJuNi wollen wir diese Herausforderungen nutzen, um eine zukunftsfähige Justizarbeitswelt zu schaffen.“
Justizministerin Havliza mit Vertretern des Sozialgerichts Hannover  
Präsidentin Gabriele Beyer begrüßt Ministerin Barbara Havliza zusammen mit der Vors. d. Richterrates Britta Steuer, dem Geschäftsleiter André Houdeville und dem stellvetr. Vors. des Personalrates Sebastian Metze (v.r.n.l.)
Artikel-Informationen

14.06.2018

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln